Welche behördlichen Informationspflichten gibt es?

Behördliche Informationspflichten sind jene sich aus dem Transparenzgrundsatz ergebende Pflichten des Verantwortlichen, die betroffene Person vor Beginn der Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten umfassend über die Umstände der Verarbeitung aufzuklären. Dabei sind in klarer und einfachter Sprache Informationen zu erteilen über die Zwecke und Rechtsgrundlage der Verarbeitung, die berechtigten Interessen, die Empfänger bzw. Kategorien von Empfängern, die Absicht der Übermittlung in Drittländer und das (Nicht-)Bestehen eines Angemessenheitsbeschlusses bzw. geeigneter Garantien.

Darüber hinaus sollen zur Sicherstellung einer fairen und transparenten Verarbeitung u.a. auch Informationen zur Speicherdauer, den Betroffenenrechten, dem Beschwerderecht und dem Recht auf jederzeitigen Widerruf einer Einwilligung erteilt werden.

Wenn die Daten nicht direkt bei der betroffenen Person erhoben werden bzw. wurden, muss auch eine Information über die Herkunft der Daten erfolgen.